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Pressemitteilung der Stadt Ludwigshafen, 1. September 2011
Sechs Jahre Ludwigshafener Haus des Jugendrechts – JuReLu
Ein Modellprojekt wurde zum Programm
„Wenn alleine die Besuchergruppen und Fachvorträge ein Gradmesser für den Erfolg des JuReLu wären, so wäre dieser Erfolg schon enorm. Da sich das JuReLu jedoch als eine inhaltliche Denkfabrik für die Weiterentwicklung einer modernen Jugendstrafrechtspflege versteht, sind es die fachlichen Ergebnisse, die als Gradmesser für den Erfolg des JuReLu dienen“, erläutert Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg anlässlich einer Pressekonferenz zu sechs Jahren Haus des Jugendrechts.

Die gesamte Pressemitteilung zum Download: Sechs Jahre JuReLu

DIE RHEINPFALZ, 29. Juli 2011
Fallzahlen im Haus des Jugendrechts
Rund 200 Jugendliche betreut das Haus des Jugendrechts (Ju-Re-Lu) im Jahr, die zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden sind. Im Schnitt müssen sie 20 bis 40 Stunden leisten. Sie sind 14 bis 21 Jahre alt, meistens jedoch zwischen 16 und 18. Laut Emil Ohliger, Abteilungsleiter des Jugendamtes im Ju-Re-Lu, reichen die Arbeitsstunden oft, um Jugendliche von weiteren Straftaten abzuhalten. „Sorgen bereitet uns ein harter Kern von 50 bis 60 Jugendlichen, die eine Vielzahl von Straftaten begehen.” Generell sinken die Fallzahlen im Bereich der Jugendkriminalität seit 2008. 2010 waren es knapp 3000 Straftaten, 260 weniger als 2009. (unn)

neueLu Juli/August 2011
Straftaten gehen zurück – Haus des Jugendrechts meldet positive Entwicklung
Auf eine positive Entwicklung weist das Ludwigshafener Haus des Jugendrechts, JuReLu, hin: Die Zahl der von Jugendlichen begangenen Straftaten geht seit 2008 kontinuierlich zurück.

So wurden im Jahr 2010 durch das Sachgebiet Jugendkriminalität des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz im JuReLu insgesamt 2.951 Straftaten bearbeitet. Im Vergleich zum Jahr
2009 liegt die Zahl der von Jugendlichen begangenen Straftaten damit um 260 niedriger.
„Erfreulicherweise ist dabei auch entgegen der öffentlichen Wahrnehmung die
Zahl der Rohheitsdelikte, also unter anderem Raub, Bedrohung und Körperverletzungen,
auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren gesunken“ so Hauptkommissar Jörg Haßler,
Leiter des Sachgebiets Jugendkriminalität der Polizei im JuReLu.
„Die statistischen Erkenntnisse der Polizei decken sich mit unseren Erhebungen.
Durch die deutlich kürzeren Bearbeitungszeiten im JuReLu erfahren die jungen Menschen
schnell die Konsequenz aus ihrem Handeln. Täter-Opfer-Ausgleich und Wiedergutmachung im öffentlichen Raum sind zwei Beispiele dafür, dass sich
die Jugendlichen intensiv mit ihrem Handeln auseinandersetzen müssen“, schildert Emil
Ohliger, Abteilungsleiter des Jugendamtes im JuReLu.

Der gesamte Artikel zum Download: nLu_s30

vivo / 3Sat, 27. Februar 2010
vivo-Thema: Mutig gegen Gewalt
Am 27.2.2010 wurde der Filmbeitrag im Rahmen der 3Sat-Sendung Vivo gesendet; leider ist er inzwischen nicht mehr abrufbar.

www.ludwigshafen.de 30. Oktober 2007
Vom Modellprojekt zum Regelbetrieb: Haus des Jugendrechts wird weitergeführt
Erfolgreich abgeschlossen wurde die viel beachtete zweijährige Modellphase des Ludwigshafener Hauses des Jugendrechts, JuReLu. Seit 1. September 2007 wird das Haus nun im Regelbetrieb weitergeführt. Landesweit ist die Einrichtung von weiteren Häusern des Jugendrechts geplant. Im Rahmen eines Pressegespräches am 30. Oktober 2007 zogen Jugenddezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Leitender Oberstaatsanwalt Lothar Liebig, Staatsanwaltschaft Frankenthal, Polizeidirektor Bernd Römer, Leiter der Polizeidirektion Ludwigshafen, Bernhard Breuer, erster Vorsitzender des Pfälzischen Vereins für Straffälligenhilfe Frankenthal, und Direktor Ansgar Schreiner vom Amtsgericht Ludwigshafen für die Kooperationspartner eine Bilanz der Modellphase und gaben einen Ausblick auf die weiteren Aufgaben des JuReLu.

Der Artikel zum Download: ludwigshafen.de_2007

www.ludwigshafen.de 29. September 2006
Haus des Jugendrechts: Träger ziehen Zwischenbilanz
Als erfolgreich bewerten die Stadt Ludwigshafen, die Staatsanwaltschaft Frankenthal, die Polizeidirektion Ludwigshafen und der Pfälzische Verein für Straffälligenhilfe Frankenthal die gemeinsame Arbeit im Ludwigshafener Haus des Jugendrechts, JuReLu, das vor einem Jahr im September 2005 seinen Betrieb aufgenommen hatte.

Der Artikel zum Download: ludwigshafen.de_2006

neueLu November/Dezember 2005
Gemeinsam schnell reagieren
Seit September arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft, Stadtjugendamt und der Pfälzische Verein für Straffälligenhilfe als gleichberechtigte Partner im neuen „Haus des Jugendrechts“. Die Verbindung mit kulturpädagogischen Angeboten macht die Einrichtung zum Modellprojekt.

Der Artikel zum Download: neueLU_2005

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