Geschichte

2005: Beginn der Modellphase; Eröffnung des Hauses des Jugendrechts Ludwigshafen

2007: Abschluss der Modellphase; seitdem Regelbetrieb

Mit einer Gesamtinvestition von rund 1,6 Millionen Euro wurde 2005 „dasHaus“ umgebaut. Dabei entstanden neue Büro-, Vernehmungs- und Besprechungsräume für das „JuReLu“, auch der Veranstaltungstrakt des Hauses sowie das Kulturzentrum wurden saniert. Die Baukosten wurden mit 80 Prozent aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gefördert. Weitere 100.000 Euro kamen aus einer Spende der BASF Aktiengesellschaft. Die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse steuerte außerdem 30.000 Euro für eine Soundanlage des Veranstaltungshauses bei.

Während der Projektphase haben sich Gruppen aus Rheinland-Pfalz, anderen Bundesländern, Frankreich, Japan und Russland vor Ort über die Arbeit des JuReLu informiert. Mitarbeiter des JuReLu waren als Mitglieder von Delegationen im Auftrag des Bundes in Russland. Beim 27. Deutschen Jugendgerichtstag wurde das Haus des Jugendrechts in einer zweitägigen Arbeitsgruppe vorgestellt und fand großes Interesse beim österreichischen Justizministerium.

Im Projekt Haus des Jugendrechts arbeiteten zu Beginn 14 Polizeibeamte im operativen Bereich. Der Beauftragte für Jugendsachen der Polizeidirektion Ludwigshafen hat ebenfalls seinen Sitz im JuRelu. Eine Staatsanwältin und ein Staatsanwalt waren mit ihrer gesamten Arbeitszeit und ein weiterer Staatsanwalt mit der Hälfte der Arbeitszeit im JuRelu vertreten. Die Personalstärke des Stadtjugendamtes (Jugendhilfe im Strafverfahren) betrug 5,25 Personaleinheiten. Der Pfälzische Verein für Straffälligenhilfe e. V. (heute Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e. V.) war anfänglich mit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten, die darüber hinaus noch im gesamten Landgerichtsbezirk Hilfsangebote für Täter, Opfer und Angehörige vorhalten.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.